Seelisberg 2013 - Drehorgel Schweiz

Drehorgel Schweiz
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15. Drehorgeltreffen in Seelisberg UR






Am Wochenende vom 10. und 11. August 2013 fand nach einem Jahr Pause zum 15. Mal ein Drehorgeltreffen statt.
Organisiert wurde das Treffen von Christoph Näpflin, Leiter von Seelisberg Tourismus.
Gespielt wurde am Samstag und Sonntag auf verschiedenen Plätzen in Seelisberg. Das grosse Abschlusskonzert fand dann am Sonntagnachmittag auf dem Bahnhofplatz statt. Ein paar Drehorgelspielerinnen und Spieler begleiteten am Samstagabend den Gottesdienst in der Kirche.

Klein aber fein, so könnte man dieses Drehorgeltreffen bezeichnen. "Klein" weil es nicht so viele Teilnehmer waren, "fein" weil sich der Veranstalter äusserst grosszügig zeigte. Vom offerierten Nachtessen über Essens-Bons bis hin zum Seelisberger-Mutschli als "Bhaltis" wurden die Spielerinnen und Spieler regelrecht verwöhnt.

Herzlichen Dank für die Einladung, die herzliche Gastfreundschaft und die hervorragende Organisation.

Drehorgel Schweiz

Peter X. Bürgisser

Fotos vom gemeinsamen Nachtessen von Peter X. Bürgisser
Copyright © Drehorgel Schweiz
Instrument für Gaukler und Könige


Am Wochenende geben sich in Seelisberg verschiedene Drehorgelspieler aus der ganzen Schweiz ein Stelldichein. Am Samstag-Abend begleiten die Drehorgelspieler den Gottesdienst. Am Sonntag gibt es ein grosses Finale auf dem Bahnhofplatz.
Seit dem Beginn vom 18. Jahrhundert ist die Drehorgel bekannt. Sie war oft das Instrument der Gaukler und Strassenmusikanten. In England und Frankreich wurde die Drehorgel aber auch als Kircheninstrument und als Saloninstrument am königlichen Hof gespielt. Oft waren die herumziehenden Musikanten in Begleitung eines Kapuzineräffchens. Dieses sammelte dann bei den herumstehenden Personen Münzen ein.
Musik durch Kurbeln
Je nach Instrument können bis zu 45 Töne mit der Drehorgel gespielt werden. Mit Hilfe der Kurbel oder einem Schwungrad wird zum einem der Programmträger bewegt und zum anderen die für das Erklingen der Orgelpfeiffen nötige Luft erzeugt. Die älteste Form eines Programmträgers ist die Stiftwalze. Bis zu 12 Musikstücke kann eine Stiftwalze enthalten. Dabei ist die Lauflänge vom Musikstück durch den Walzenumfang begrenzt. Später lösten Lochbänder als Programmträger die Stiftwalzen ab und heute sind es sogar Microchips. Durch die Geschwindigkeit beim Drehen bestimmt der Spieler die Wiedergabe vom Musikstück.
Bekannte Melodien
Am kommenden Wochenende sind Drehorgelspieler aus der ganzen Schweiz zu Gast in Seelisberg. Sie spielen an verschiedenen Orten in Seelisberg und lassen bekannte Melodien quer durch alle Musiksparten erklingen. Dabei hat jede Orgel einen anderen Klang und unterschiedliche Repetoirs. Am Samstag-Abend begleiten die Drehorgelspieler um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche den Gottesdienst und am Sonntag treffen sich alle um 16.00 Uhr auf dem Bahnhofplatz zu einem grossen Finale.

Christoph Näpflin, Seelisberg Tourismius


Fotos vom Christoph Näpflin, Seelisberg Tourismus (Organisator)
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